In der vierten Veranstaltung unserer Reihe „LAND.WIRTSCHAFT.LEBEN“ fragen wir, wie die Bodenreform, Kollektivierung und sozialistische Industrialisierung die Kulturlandschaft an Saale und Unstrut veränderten. Wir sprechen mit Zeitzeugen und ordnen die Entwicklungen in der Region ein.
Über Jahrhunderte blieb die hochmittelalterliche Kulturlandschaft an Saale und Unstrut nahezu unverändert. Die Bodenreform ab 1945, Kollektivierung und Gründung der Volkseigenen Güter und LPGs ab 1952 und die folgende (sozialistischen) Industrialisierung veränderten Landschaft, Arbeits- und Alltagsleben gravierend. Mittels Kartenmaterialien, Ortschroniken, Nachlässen und Zeitzeugen-Interviews arbeitet das LEADER-Projekt Historische Kulturlandschaft und sozialistische Industrialisierung der Landwirtschaft an Saale und Unstrut diese Entwicklungen auf. Bei der Veranstaltung stellt der Förderverein Welterbe an Saale und Unstrut e.V. seine Forschungsergebnisse vor und kommt darüber mit Zeitzeuginnen, Zeitzeugen und weiteren Gästen ins Gespräch.
Eine Kooperationsveranstaltung des Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, des Landesheimatbunds Sachsen-Anhalt e.V., der Konrad-Adenauer-Stiftung, Politisches Bildungsforum Sachsen-Anhalt und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Gefördert mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Programm
- 16:30 Führung im und um das Kloster Schulpforta
Treffpunkt Kloster
- 18:00 Uhr Podiumsdiskussion
Begrüßung durch Armin Müller, Oberbürgermeister von Naumburg und Vorstand im Welterbeverein an Saale und Unstrut
Podium: Dr. Henrik Schwanitz, Dr. Birgit Wolf, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen
Moderation: John Palatini, Geschäftsführer des Landesheimatbunds Sachsen-Anhalt
- 19:30 Imbiss
Sie haben die Möglichkeit zum netztwerken und für Gespräche mit den Podiumsteilnehmern.